Sonntag, 27. September 2015

Raspberry Pi - Webserver installieren

Mit dieser Anleitung ist es möglich auf dem Raspberry PI einen Webserver (Lighttpd sowie PHP) zu  installieren. Diese funktioniert desweiteren auch mit Debian und Ubuntu ;-)

Der Grund für die Installation ist, dass ich in meinem Heim-Netzwerk grafisch aufbereitete Daten von meinem Temperatur Sensor (http://sebastianhemel.blogspot.de/2015/01/temperatursensor-ds18b20-raspberry-pi.html) bereitstellen möchte.

Mit Hilfe des Programms MRTG (Multi Router Traffic Grapher) und RRD (Round-Robin-Database) lassen sich unter Linux sehr schnell grafische Auswertungen und Darstellungen von Messwerten erstellen. Es können HTML Seiten mit Grafiken erstellt werden.
Eine Anleitung hierzu werde ich in Kürze auf meinem Blog veröffentlichen.
Mit den folgenden Befehlen werden Lighttpd und PHP 5 mit CGI installiert:
sudo apt-get update
sudo apt-get install lighttpd

sudo apt-get install php5-common php5-cgi php5
sudo lighty-enable-mod fastcgi-php
sudo lighty-enable-mod cgi
sudo lighty-enable-mod fastcgi-php

Anschließend muss ein Neustart vom Webserver durchgeführt werden:
sudo service lighttpd force-reload

Damit wir jetzt auch CGI Scripe ausführen können muss noch der Passende Ordner erstellt werden und die Besitzrechte von /var/www übernommen werden.
sudo mkdir /var/www/cgi-bin
sudo chown -R www-data:www-data /var/www
sudo chmod 775 /var/www
Nach dem die Rechte gesetzt wurden muss noch der Pi Benutzer der www-data Gruppe hinzugefügt werden.
sudo usermod -a -G www-data pi
Zum Abschluss muss der Webserver noch einmal neugestartet werden.
sudo service lighttpd force-reload
Jetzt sind die CGI-Skripte per Browser (http://IP-ADRESSE-PI/cgi-bin/hello-world.cgi ) erreichbar!

Download: hello-world.cgi

Evtl. weitere Einstellungen können in der Konfigurationsdatei 
/etc/lighttpd/lighttpd.conf 
vorgenommen werden.

Freitag, 18. September 2015

Windows - SSH-Dateitransfer mit Netzlaufwerk

Wer eigenen Webspace oder auch einen Server hat, kann mit wenigen Schritten diesen bzw. bestimmte Ordner verschlüsselt per SSH / SFTP Protokoll in den Windows Explorer einbinden.

Hierfür kann man das Tool SFTP Net Drive https://www.eldos.com/sftp-net-drive/ verwenden.

Nach dem Download und Installation des Programmes müssen noch die jeweiligen Zugangsdaten hinterlegt werden:

Anschließend ist der SSH Zugang als Netzlaufwerk im Explorer verfügbar.

Lenovo Rootkits - Lenovo Service Engine

Die ganze Geschichte mit den Lenovo Rootkits, welche ab Werk auf verschiedenen Rechnern vorinstalliert sind, ist schon etwas älter (Superfish-Desaster). Ich wollte allerdings noch mal darauf hinweisen, da ich mir erst vor kurzem einen Lenovo Yoga 3 gekauft habe und dieser auch davon betroffen war.

Verantwortlich ist diesmal nicht Superfish, sondern die Lenovo Service Engine, welche auch eine Sicherheitslücke beinhaltet. Daher sollte mit Hilfe des folgenden Tools der Service deinstalliert werden:
http://www.chip.de/downloads/Lenovo-LSE-Windows-Disabler-Tool_82164171.html

Eine vollständige Liste der betroffenen Rechner befindet sich hier:
http://news.lenovo.com/article_display.cfm?article_id=2013